16. Februar 2011

Oberhavel stellt sich weiter quer!

Bereits vor einigen Wochen wurde das Bündnis "Oberhavel stellt sich quer!" spontan ins Leben gerufen. Anlass dazu waren der geplante Castortransport nach Lubmin und insbesondere der Umstand, dass die Route eventuell durch Oranienburg führen sollte. Innerhalb kürzester Zeit formierte sich ein breites Bündnis, dass von der LINKEN, B´90/Die Grünen und den Sozialdemokraten unterstützt wird. Auch einige Naturschutzorganisationen schlossen sich an. Zunächst ging es darum, so schnell wie möglich viel Protest zu organisieren, wofür nur wenige Tage zur Verfügung standen. Vor einigen Tagen trafen sich die Atomkraftgegner und werteten die letzten Aktionen aus. „Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, über 40 Teilnehmer protestierten friedlich vor dem Oranienburger Bahnhof.“, so Ralf Wunderlich (Kreisgeschäftsführer). Auch Lukas Lüdtke, der zusammen mit Reik Högner (SPD) nun offizieller Sprecher des Bündnisses ist, zog ein positives Fazit: „Der Protest war friedlich und gut vorbereitet, obwohl wir im Vorfeld nur wenig Zeit hatten.“ Der Anlass des Treffens war jedoch ein anderer, denn was bereits seit Wochen vermutet wurde, bestätigt sich nun: Es werden weitere Castoren nach Lubmin rollen und stets muss damit gerechnet werden, dass Oranienburg betroffen ist. Der nächste Transport ist für Mitte Februar geplant und somit auch die nächste Protestaktion. Das Aktionsbündnis  ruft zum friedlichen Protest auf:
•  Mittwoch, den 16. Februar um *17 Uhr am Bahnhof Oranienburg
•  Donnerstag, den 17. Februar *um 9 Uhr auf dem Marktplatz in Fürstenberg
Noch ist die Brücke zwischen Hennigsdorf und Oranienburg gesperrt, was bedeutet, dass der Castor durch Berlin fahren müsste um Oranienburg zu erreichen. Trotzdem wollen wir ein deutliches Zeichen für die Zukunft setzen und auch allgemein gegen die Energiepolitik der schwarz-gelben Regierung protestieren. LL