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27. Juli 2018

Lesung und Talk mit Petra Pau

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Anke
Domscheit-Berg
, findet am 14. August in ihrem Bürgerbüro
Oranienburg, Bernauer Straße 71 um 18 Uhr eine Lesung und mit einem anschließendem Talk mit Petra Pau statt.

1998 errang Petra Pau ein Bundestagsmandat im Berliner Wahlkreis „Mitte/Prenzlauer Berg“ gegen namhafte Mitbewerber. Damit hatten nicht einmal die eigenen Parteistrategen gerechnet …

Derweil hat sie den Bundestag aus verschiedenen Perspektiven gesehen: mit hilfreichen Fraktionen, als Einzel-Abgeordnete ihrer Partei, als überparteiliche Vizepräsidentin.
In knapp 20 Jahren Mitgliedschaft im Parlament hat Petra Pau viel erlebt, das sie hier in Anekdoten erzählt. Eher heitere, wenn sie auf dem Weg zu einem Fototermin beinah im Gefängnis landet oder die verbannte Clara Zetkin in den Reichstag holt. Eher ernste, wenn sie das Inkrafttreten von „Hartz IV“ oder die Gefühle bei einem Besuch in der Kölner Keupstraße nach dem NSU-Desaster schildert. Hinzu kommen überraschende Geschichten, etwa über ihren Sieg beim großen Bibel-Test im ZDF oder über seltsame Freundschaften mit MdB der CSU und der FDP.

Petra Pau, 1963 in Berlin geboren; Lehrerin und Pionierleiterin, Arbeit im FDJ-Zentralrat, 1990 Beginn einer Parteilaufbahn in der PDS, dort in verschiedenen Spitzenfunktionen, Abgeordnete in Berliner Parlamenten, seit 1998 für die PDS / Die Linke im Bundestag, von 2002 bis 2005 zusammen mit Gesine Lötzsch als einzige Vertreterin ihrer Partei, seit 2006 Vizepräsidentin des deutschen Parlaments.

Mit Kaltgetränken und Gegrilltem wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein.

„Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.“