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7. Dezember 2017

LINKE Oberhavel geht mit Doppelspitze in den Kommunalwahlkampf

der neue Kreisvorstand (Simone Görtz fehlt auf dem Bild)

Am 2. Dezember versammelten sich die Mitglieder der LINKEN Oberhavel in Oranienburg, um einen neuen Vorstand zu wählen. Die Genossinnen und Genossen folgten dem Vorschlag des alten Vorstands und gehen nun mit einer Doppelspitze in das Wahljahr 2019. Der Kreisverband wird künftig von Stefanie Rose und Enrico Rossius geführt. Ihnen stehen Schatzmeisterin Regina Friedemann und Kreisgeschäftsführer Ralf Wunderlich weiterhin zur Seite. Rossius, der gemeinsam mit Rose für die künftige Arbeit im Vorstand der Versammlung Leitlinien zur Beschlussfassung empfahl, möchte künftig, dass die Arbeit der LINKEN im Kreis besser wahrnehmbar ist. „ Wir müssen unsere Kommunalpolitiker besser vernetzen und unsere Informations- und Kommunikationsarbeit nach innen und außen optimieren.“, waren sich Rose und Rossius einig. Schwerpunktthemen werden in einer kommunalpolitischen Konferenz gemeinsam erarbeitet.
Als Gast konnte Anke Domscheit-Berg, neu gewählte Bundestagsabgeordnete, begrüßt werden. Domscheit-Berg wird künftig den Wahlkreis 58 betreuen und machte in ihrer ersten Rede vor dem Kreisverband gleich ihre Themenschwerpunkte deutlich. Ginge es nach der Bundestagsabgeordneten würden noch viel mehr Dienstleistungen der Verwaltungen auch online angeboten. Für diejenigen, die keinen Zugang zum Internet haben, stellt sich Domscheit-Berg einen Bürgerbus vor, der durch den ländlichen Raum fährt und ein Grundangebot an Verwaltungsarbeit aufrechterhält. Scharf kritisierte sie, dass die inhaltliche Arbeit im Bundestag immer noch nicht aufgenommen wurde, weil sich die anderen Parteien gegen die Einrichtung von Fachausschüssen ausgesprochen haben.
Als weitere Mitglieder wurden in den Kreisvorstand Ursel Degner, Karin Kockel, Simone Görtz und Gerrit Große gewählt sowie Michael Elte, Egbert Hahn, Vadim Reimer und Toni Aschersleben.
In weiteren Wahlen wurden die Delegierten für Landes- und Bundesparteitag bestimmt sowie die Mitglieder der LINKEN Oberhavel im Landesausschuss. Ein Antrag, der forderte, dass die Kreislinken dem Bündnis „Wir entscheiden mit“ beitreten, fand keine Mehrheit. DIE LINKE Oberhavel unterstützt dieses Bündnis bereits seit März und sammelt z.B. Unterschriften in der Kreisgeschäftsstelle.