20. November 2011

Gerrit Große erneut zur Kreisvorsitzenden der LINKEN gewählt

Der neue Kreisvorstand v.li. Monika Trommeshauser, Günter Pioch, Sonja Siebert, Lukas Lüdtke, Patrick Zechel, Angelika Stobinski, Regina Friedemann, Harald Schink, Marcel Stutz, Michael Elte, Gerrit Große, Ralf Wunderlich. (nicht auf dem Bild Simone Goertz und Stefanie Rose)
Gerrit Große zieht Bilanz

Gerrit Große hat jetzt zwei Stellvertreter - Kreisvorstand verjüngt sich 

Am vergangenen Samstag wählte DIE LINKE Oberhavel einen neuen Kreisvorstand und verabschiedete ihren Leitantrag für die kommenden zwei Jahre. Vorsitzende bleibt Gerrit Große, Sie wurde mit 98 Prozent  (101 von 103 Stimmen) wieder gewählt. Ihr zur Seite –und das ist neu- stehen jetzt zwei Stellvertreter. Zum einen Marcel Stutz (Zehdenick), der mit 85 Prozent (88 von 103 Stimmen) wieder gewählt wurde, und Stefanie Rose (Leegebruch), die mit 97 Prozent (100 von 103 Stimmen) neu in diese Funktion gewählt wurde. Ebenfalls neu zu besetzen war die Position des Schatzmeisters, da Giso Siebert, der dieses Amt langjährig innehatte, nicht mehr antrat. Sein Erbe tritt Regina Friedemann aus Birkenwerder an und wurde mit 96 Prozent gewählt. Geschäftsführer der LINKEN Oberhavel ist weiter Ralf Wunderlich (Hoppenrade), er wurde mit 98 Prozent wieder gewählt. Weiter gehören dem neuen Kreisvorstand an, Sonja Siebert (Leegebruch), Simone Goertz (Hennigsdorf), Angelika Stobinski (Hohen Neuendorf), Monika Trommeshauser (Oranienburg), Günter Pioch (Mühlenbecker Land), Harald Schink (Oranienburg), Patrick Zechel (Oberkrämer), Michael Elte (Oranienburg) und Lukas Lüdtke (Hohen Neuendorf). 

Als Landesparteitagsdelegierte wurden Ursel Degner, Gerrit Große, Stefanie Rose, Marian Przybilla, Enrico Rossius und Ralf Wunderlich gewählt. Auf dem Bundesparteitag wird DIE LINKE Oberhavel künftig von Anja Friedrich, Angelika Stobinski, Marcel Stutz und Lukas Lüdtke vertreten.

Im Bericht über die zurückliegenden zwei Jahre zog Gerrit Große eine umfassende positive Bilanz des Kreisverbandes und Kreisvorstandes. 

Das politische Wirken der LINKEN in Oberhavel war durch ein starkes sozialpolitisches Engagement gekennzeichnet und durch die Mitwirkung in vielen zivilgesellschaftlichen Bündnissen. Gesundheitspolitische Kampagnen, die Proteste gegen das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung, die Unterstützung von Menschen, die von Hartz IV betroffen sind, das Engagement für die  Oranienburger Tafel, die Solidarität mit den Asylbewerbern in Oberhavel zur Abschaffung des diskriminierenden Gutscheinsystems gehören zu den herausragenden Initiativen linker Politik in Oberhavel. Das öffentliche Bekenntnis zur Friedenspolitik, die Proteste anlässlich der Castor Transporte, aber vor allem auch das starke Engagement gegen Rechtsextremismus, wie die Organisation und Teilnahme von Protesten gegen Neonaziaufmärsche von Dresden bis Neuruppin und die kontinuierliche Bündnisarbeit vor Ort spielten in der Bilanz eine große Rolle.  

Mit dem neuen, vor wenigen Tagen verabschiedeten  Parteiprogramm hat DIE LINKE gute Voraussetzungen geschaffen, mehr Menschen für die Mitarbeit in der pluralistisch aufgestellten Partei zu gewinnen. 

 „Das Gesicht zum Volk – diese Grundhaltung linker Politik werden wir auch in Oberhavel stärker Rechnung tragen. Mit unseren neuen Räumlichkeiten in der Bernauer Straße können wir sie künftig überzeugender in die Öffentlichkeit transportieren.“, begründete Gerrit Große den 2012 bevorstehenden Umzug der Geschäftsstelle der LINKEN in ihrer Rede. Dem Antrag des Kreisvorstandes wurde mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.