14. Dezember 2011

DIE LINKE wird Anlaufstelle des Oranienburger Registers

Auf seiner konstituierenden Sitzung am 13. Dezember 2011 beschloss der neue Kreisvorstand der LINKEN, zukünftig Anlaufstelle für das Oranienburger Register zu werden. DIE LINKE in Oberhavel  unterstützt damit die Initiative des Forums gegen Rassismus und rechte Gewalt in Oranienburg, das auf diesem Weg den „alltäglichen Rassismus“ dokumentieren will. Dazu soll die Erfassung von rassistischen, antisemitischen, diskriminierenden und rechtsextremistisch motivierten Vorfällen gehören genauso wie Propaganda dieser Art. 

 

„Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Erkenntnisse zur rechtsextremen Terrorzelle und den offenkundigen Versäumnissen von Behörden,  begrüßen wir die Initiative des Forums. Es sollte für jede  Bürgerin und jedem Bürger unkompliziert und schnell möglich sein, Informationen weiterzugeben und beunruhigende Vorfälle zu melden.“, so Stefanie Rose, stellvertretende Kreisvorsitzende und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisverbandes. „Die LINKE fordert die Stärkung der Rolle der Zivilgesellschaft auf allen Ebenen.  Die Rolle von unabhängigen Stellen, die dokumentieren und beobachten, wird notwendiger denn je, um die Gesellschaft autark gegen rassistische Einstellungen zu machen“.

 

Der Vorstand sprach sich ebenfalls einstimmig dafür aus, das Bündnis Dresden Nazifrei zu unterstützen, welches für die Blockade der Neonazidemo am 18. Februar 2012 in Dresden mobilisiert. 

 

Darüber hinaus verständigten sich die Vorstandsmitglieder zur internen Aufgabenverteilung.