Bürgermeisterkandidatin für Hennigsdorf

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in den letzten Jahren hat sich viel in Hennigs-dorf verändert – das sieht jeder, der mit offenen Augen durch die Stadt geht. Sport und Kultur spielen eine bedeutende Rolle und werden in ihrer Arbeit unterstützt. Hennigsdorf soll eine Stadt sein, in der
alle gut miteinander leben können. Das heißt, dass man auch bei unterschiedlichen Lebensinteressen lernt, tolerant miteinander umzugehen. Gewalt, Fremdenhass, Ausgrenzung von Menschen darf es in unserer Stadt nicht geben. Deshalb werde ich alle Maßnahmen unterstützen, die ein friedliches Zusammenleben fördern. Das schließt die Unterstützung und den Erhalt der Seniorenvereine, der Sportvereine,
der Jugendeinrichtung und der Vereine
für Menschen mit Beeinträchtigungen selbstverständlich mit ein. Viel bleibt noch zu tun. Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, zu den Bürgermeisterwahlen als Bürgermeisterkandidatin für DIE LINKE zu kandidieren und bitte um Ihr Vertrauen.

Ihre Ursel Degner

Zu meiner Person

1953 wurde ich in Wolmirstedt geboren und lebte dann viele Jahre in Hohen Neuen-dorf.1968 kam ich als Schülerin nach Hennigsdorf und legte 1972 das Abitur
am Puschkin Gymnasium ab. Nach dem Studium arbeitete ich als Diplomlehrerin für Deutsch und Geschichte. 1977 zog ich mit meinem Mann und den beiden Kindern nach Hennigsdorf.
In der Wendezeit begann ich mich politisch zu engagieren und trat in die PDS ein. 1990 wurde ich in den Kreistag gewählt, dem ich bis 1998 angehörte, und 1993 in die Stadtverordnetenversammlung Hennigsdorf, wo ich Fraktionsvorsitzende bin.
Seitdem arbeite ich in den verschiedenen Ausschüssen: zur Zeit bin ich Mitglied des Hauptausschusses, des Rechnungsprüfungs-ausschusses und des Petitionausschusses und versuche, Bürgerwillen in die Politik der Stadt zu tragen.
Zusammen mit meinem Mann habe ich zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder. In meiner freien Zeit lese ich am liebsten Kriminalromane, lerne in der Musikschule das Klavierspielen und arbeite in meinem Garten.

Mein Programm – das will ich erreichen:

1. Wohnen in Hennigsdorf

  • Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum im Niedrigpreisbereich,
  • Schaffung von altersgerechtem Wohnraum und Wohnraum für junge Familien,
  • Ausweisung neuer Wohnungsbauflächen durch Änderung des Flächennutzungsplans

2. KITA und Schule

  • Ausreichende KITA-Plätze für alle Kinder ohne lange Wartezeiten,
  • Schaffung einer Schul- und KITA-Speisung mit täglich frisch gekochtem Essen,
  • eine Gemeinschaftsschule aus Grundschule Neu und Diesterwegschule,
  • Schaffung eines städtischen KITA-Beirates,
  • Einstieg in eine elternbeitragsfreie Kinderbetreuung.

3. Mobilität und Verkehrsinfrastruktur

  • Maßnahmen zur Reduzierung des individuellen PKW-Verkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung der Infrastruktur für Fahrradfahrende und Fußgänger,
  • Einrichtung von Stromtankstellen im Stadtgebiet zur Förderung der Elektromobilität,
  • schrittweise Umstellung auf ausschließlich elektrisch betriebene Dienstfahrzeuge der Stadtverwaltung,
  • Förderung von Fahrradsharing und Leihfahrzeugen,
  • Taktverdichtung der Regionalbahn nach Potsdam (RB 20) sowie eine Verlängerung der S 25 nach Velten mit Halt in Nord,
  • bessere Erreichbarkeit der einzelnen Stadtteile durch die Erweiterung der Stadtlinie,
  • Verlängerung der Buslinie 824 bis zur Turm Erlebniscity Oranienburg und der Gedenkstätte Sachsenhausen,
  • keinen unnötigen Bahnhofstunneldurchstich aus Finanzmitteln der Stadt,
  • weitere Absenkung der Bordsteine,
  • Schaffung einer barrierefreien Stadt.

4. Wirtschaft

  • Konsequente Weiterführung der Projekte zur Neuansiedlung von Gewerbe,  
  • Unterstützung von Existenzgründungen durch die Schaffung von Rahmenbedingungen für die Neuansiedlung von Firmen, hauptsächlich im produzierenden Gewerbe mit umweltfreundlichen Technologien,  
  • Erhalt von Unternehmen der Daseinsvorsorge in kommunaler Hand,  
  • Unterstützung der Gewerkschaften und Betriebsräte im Kampf gegen den Abbau von Arbeitsplätzen.

5. Stadtleben

  • Schaffung kostenloser Internetzugänge für alle Bürger in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt,
  • Umstellung auf eine weitgehend papierlose Verwaltung,
  • konsequente Weiterführung aller Projekte zur Förderung von Kultur, Sport und Ehrenamt,
  • aktive Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen des Altenplanes,
  • Unterstützung beim Ausbau einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung mit Fachärzten und Hausärzten entsprechend unserer Altersstruktur,
  • Umsetzung des Bürgerhaushalts, mehr Berücksichtigung des Bürgerwillens und konsequentere Bürgerbeteiligung,
  • Weiterentwicklung bestehender Stadtteile wie Hennigsdorf Nord oder Stolpe Süd/ Neubrück,
  • bessere Einbeziehung der Stadteile in das kulturelle Leben der Stadt,
  • Schaffung eines flächendeckenden Netzes an Bänken, Mülleimern und Hundetoiletten,
  • Errichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes,
  • Umsetzung des Schwimmbadneubaues mit Einhaltung des gesetzten Kostenrahmens,
  • weiterhin bezahlbare Eintrittspreise beim Schwimmbadbesuch,
  • Erweiterung von Projekten des „Urban gardening“ bzw. Bürgergärten,
  • Schaffung eines Hundeauslaufplatzes,
  • Förderung der städtischen Musikschule und Unterstützung von Angeboten, die die kulturelle Vielfalt fördern.