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Das Kapital und seine Gier

Zum 202. Geburtstag von Karl Marx:

Anlässlich des 202. Geburtstages von Karl Marx gedachten Ralf Ulrich Steinberg, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE/FDL, und Ralf Wunderlich, Kreisgeschäftsführer der LINKEN Oberhavel, dieses großen Philosophen und Vordenker für die Europäische LINKE in Löwenberg auf dem Karl-Marx-Platz am Denkmal. „Im letzten Jahr haben wir mit einem FrühLINKsfest diesen Tag begangen und wollten dieses Fest zur festen Tradition machen. Das kann dieses Jahr wegen der Corona Pandemie so nicht stattfinden.“, sagt Wunderlich. „Nächstes Jahr wollen wir dann wieder ein FrühLINKSfest veranstalten.“, sind sich beide Linken sicher.
„Die Schriften von Karl Marx haben heute noch Bestand“ ist sich Wunderlich sicher. „Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung wird es noch wichtiger sein, wem die Produktionsmittel gehören werden, wie die Wertschöpfung gerecht verteilt wird und wie wir mit unseren Ressourcen und der Umwelt umgehen. Wenn alles dem Profit untergeordnet wird, werden wir bald keinen lebenswerten Planeten mehr haben.“, warnt der LINKE.
„Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ die Umsetzung dieser Forderung ist angesichts der seit Jahrzehnten anhaltenden Globalisierung des Kapitals mehr als überfällig. Die Gier des Kapitals ist für die Zerstörung unseres Planeten verantwortlich. Die Erschließung immer neuer Märkte, Kriege um Bodenschätze und die durch diesen Raubbau gemachte Umweltzerstörung mündet in einer anscheinend nicht aufhaltbaren Klimakatastrophe und führt zu weiterer Flucht und Vertreibung der Ärmsten der Armen.
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass die Wirtschaft dem Wohle der Menschen dient und alle gleichermaßen an der Wertschöpfung teilhaben. Für Wunderlich ist klar, dass das nicht ohne Vergesellschaftung der Produktionsmittel geht.