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Vadim Reimer und Elke Bär
Vadim Reimer und Elke Bär

Kreistagsfraktion der LINKEN Oberhavel geht mit Doppelspitze ins neue Jahr 2020

Auf ihrer Klausur am 25.01.2020 legte die Linksfraktion ihre politischen Schwerpunkte für das neue Jahr fest und wählte eine neue Fraktionsspitze.

DIE LINKE will sich in diesem Jahr vor allem den Themen Schulausbau, kostenlose Schüler*innenbeförderung, der Errichtung einer unabhängigen Sozialleistungsberatung, der Arbeitslosenförderung, der Kindertagesbetreuung und dem Klimaschutz widmen. Dazu werden im Laufe des Jahres Anfragen und Anträge an den Kreistag vorbereitet. Jedes Fraktionsmitglied hat sich dafür mehrere Projekte zur Bearbeitung vorgenommen, die mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen flankiert werden sollen.

In den anstehenden Haushaltsberatungen im Herbst, will DIE LINKE mehr Geld für Schulen, den Öffentlichen Nahverkehr, Radwege, die Sportvereine, die Jugendförderung, das Frauenhaus und die Konsumkompetenzberatung durchsetzen. Auch die Forderung nach einem Weihnachtsgeld für Kinder im Sozialleistungsbezug wird aufrechterhalten. Dafür sollen im neuen Doppelhaushalt 2021/2022 entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Nach 10 Jahren an der Fraktionsspitze bekommt Elke Bär einen Kollegen zur Seite gestellt. Dies wurde durch die jüngst vorgenommenen Änderungen der Hauptsatzung und Geschäftsordnung des Kreistages möglich. Die 60-jährige Lehrerin aus Glienicke führt künftig die Fraktion zusammen mit dem 33-jährigen Juristen aus Mühlenbeck, Vadim Reimer, an. Reimer war bislang stellvertretender Fraktionsvorsitzender. "Die neue Doppelspitze soll noch besser die Zusammensetzung der Fraktion auch nach außen abbilden. Wir sind ein Zusammenschluss von 4 Frauen und 3 Männern, jeden Alters, die unterschiedliche Erfahrungen in der Kommunalpolitik mitbringen," so Reimer, der selbst im vergangenen Jahr zum ersten Mal in ein politisches Mandat gewählt wurde. Elke Bär ist dagegen bereits seit den 1990er Jahren kommunalpolitisch aktiv. "Durch die Doppelspitze kann die Arbeit, aber auch die Verantwortung, die auf einer Fraktionsvorsitzenden lasten, besser aufgeteilt werden. Das wird sich auch positiv auf unsere politische Arbeit auswirken," so Elke Bär.