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Diana Wunderlich steht an der Spitze der Löwenberger LINKEN

Die Kandidat*innen der LINKEN im Löwenberger Land

Diana Wunderlich wird die Löwenberger LINKE in den Wahlkampf führen. Sie wurde am 8. Februar auf Platz 1 der Liste der LINKEN für die Wahl der Gemeindevertretung gewählt. Die 46-jährige Callcenteragentin arbeitet in einem Telekommunikationsunternehmen und ist bereits seit 2014 Gemeindevertreterin. Sie wird sich auch wieder für den Ortsbeirat Hoppenrade bewerben. „Ich möchte mich nach der Wahl weiter für den sozialen Bereich engagieren. Nicht erst die Elterninitiative hat uns vor Augen geführt, dass es eine Unzufriedenheit unter den Kitaeltern gibt.“, sagte die Hoppenraderin, die selbst zweifache Mutter ist bei ihrer Bewerbung. „Ich bin froh, dass sich rot-rot auf den Weg gemacht hat, die Kita-Betreuungskosten sukzessive abzuschaffen. Der Anfang ist mit dem letzten Kita-Jahr gemacht. Wir wollen aber auch dafür sorgen, dass jedes Kind ein vor Ort aus regionalen Produkten gekochtes und gesundes Mittagessen in Kita und Schule bekommt und das selbstverständlich gebührenfrei.“

Auf Listenplatz 2 folgt ihr der langjährige Gemeindevertreter, Ralf-Ulrich Steinberg, aus Teschendorf. Der 60-jährige Agraingenieur arbeitet in der Landwirtschaft und wird auch für den Ortsbeirat Teschendorf kandidieren.

Mit 75 Jahren ist Elias Boras der an Jahren Älteste auf der Liste der LINKEN. Der Falkenthaler hat lange Jahre als Bauingenieur gearbeitet und möchte sich in der Gemeinde auch in diesem Bereich einbringen. Er will es dieses Mal auch in den Falkenthaler Ortsbeirat schaffen.

Das Grüneberger Ortsbeiratsmitglied, Detlef Loerke, war bis 2014 Gemeindevertreter und hat den Wiedereinzug dann 2014 verfehlt. Der ehemalige Rettungsassistent ist heute Rentner und möchte sich kommunalpolitisch noch lange nicht zur Ruhe setzen, darum tritt er für die Gemeindevertretung und den Ortsbeirat Grüneberg an.

Abrunden wird die Liste der 46-jährige IT-Systemkaufmann Ralf Wunderlich. Er ist bereits Kreistagsabgeordneter und war bis 2014 Gemeindevertreter. Wunderlich arbeitet im Bürgerbüro der aus Fürstenberg stammenden Bundestagsabgeordneten Anke Domscheit-Berg in Oranienburg. Er bewirbt sich auch für den Kreistag und hat sich zudem für den Ortsbeirat Hoppenrade aufstellen lassen. Für Wunderlich ist ein wesentliches Zukunftsthema die Digitalisierung und wie man diese sozial gestalten kann. „Wir müssen uns auch in der Gemeinde fit machen. Vom schnellen Internetanschluss  über digitale Bildung bis hin zur digitalen Verwaltung, wir sind als Kommune überall betroffen.“, sagt Wunderlich. „Es ist für mich völlig unklar, dass die Sitzungsunterlagen immer noch nicht auf der Webseite veröffentlicht werden. Das würde Transparenz schaffen und Beteiligung enorm erleichtern.“ Als Geschäftsführer seiner Kreispartei bedauert er es, dass es nicht gelungen ist mehr Frauen für die Liste zu gewinnen. „Wir müssen Parteien auch in den Kommunen wieder erlebbar machen. Dazu gehört für mich, die Abschaffung des Ausschlusses von Parteien von der Nutzung gemeindlicher Einrichtungen durch die derzeit geltende Nutzungssatzung.“, so Wunderlich und fragt: „Wo soll denn sonst Begegnung stattfinden?“

Bei der Bilanz haben die Löwenberger Linken durchaus selbstkritisch resümiert, dass man durchaus Akzente gesetzt hat. So haben sich die LINKEN zum Beispiel gegen die Errichtung des Sauna-Bordells in Grundmühle ausgesprochen, gegen Kitagebührenerhöhungen gestimmt und sich für elternfreundliche Schließzeiten der Kitas stark gemacht. „Wir müssen es aber schaffen, mit eigenen Anträgen erkennbarer in der Gemeinde zu sein.“, so die Spitzenkandidatin. In der nächsten Wahlperiode möchte sie, dass endlich ein Sitzungskalender eingeführt wird. „Der wurde von den alten Männern in der Gemeindevertretung nicht gewollt. Für berufstätige Mütter, die Schicht arbeiten, ist so eine Planung aber nur bedingt möglich.“ Für die neue Geschäftsordnung schlägt sie vor, dass Kinderbetreuungskosten für Gemeindevertreter, egal ob Vater oder Mutter, künftig für Sitzungs- und Ausschussarbeit finanziell durch die Gemeinde übernommen werden.