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Am 1. Mai auf die Straße!

Für gute Arbeit, faire Entlohnung und gute Rente! Sozial. Gerecht. Für alle. 

„Wer glaubt, der 1. Mai sei als Arbeits-Kampf-Tag verstaubt oder hätte sich überlebt, der irrt. Leider.“, bedauert Harald Petzold, Bundestagsabgeordneter der LINKEN. Deshalb war er gemeinsam mit Genossinnen und Genossen sowie den Gewerkschaften und dem Betriebsrat von Bombardier am 1. Mai in Hennigsdorf auf der Straße, um dort für den Erhalt des Standortes und etwa 900 Arbeitsplätze zu kämpfen, aber auch für einen gesetzlichen Mindestlohn von wenigstens 12 Euro pro Stunde und dafür, dass er ohne Schlupflöcher für alle Arbeitnehmer_innen bezahlt werden kann. DIE LINKE will sachgrundlose Befristungen sowie Leiharbeit abschaffen, ist gegen den Missbrauch von Werkverträgen aktiv und streitet für eine armutsfeste Mindestsicherung von 1.050 Euro ohne Sanktionen. Sie tritt ein für eine Absenkung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Statt Armutsrenten will DIE LINKE eine solidarische Mindestrente in Höhe von 1.050 Euro. Dafür sollen alle Einkommen einzahlen und herangezogen werden - `starke Schultern´ mehr als schwache. Wir brauchen endlich nachhaltige Veränderungen für mehr soziale Gerechtigkeit, für gute Arbeit, faire Entlohnung und gute Renten für alle! DIE LINKE stellt Menschen vor Profite. Sie ist eine verlässliche Partnerin für alle, die ein selbstbestimmtes Leben in Würde, mit gesellschaftlicher Teilhabe und Mitwirkung, solidarisch und gerecht für alle ermöglichen wollen. „Wenn man auf den heutigen Arbeitsmarkt blickt, sieht man viele Teilzeitbeschäftigte, Aufstocker, Leiharbeiter, Minijobber und gebrochene Erwerbsbiografien, sieht sachgrundlose Befristungen und Zeitarbeiter. Viele von ihnen werden eine armutsfeste Rente nicht erreichen. Das zerstört nicht nur den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern auch die Demokratie. Denn – so bestätigt es der jüngste Armuts- und Reichtumsbericht – mit sinkendem Einkommen sinkt auch die Bereitschaft, sich politisch einzubringen, Einfluss auf Politik zu nehmen oder sich an Wahlen zu beteiligen.", betont Stefanie Rose, die Kreisvorsitzende der LINKEN Oberhavel.

„Deshalb hat es sich gelohnt am 1. Mai auf der Straße gewesen zu sein.“