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Frieden ist der Weg!

LINKE demonstriert am Weltfriedenstag 

Wie jedes Jahr rief DIE LINKE Oberhavel am 1. September zur Friedensdemo auf. Dieses Jahr in Form einer Friedensfahrt. Dem Aufruf folgten auch zehn Geflüchtete und fanden sich am Startpunkt am Bahnhof Lehnitz ein. An fast allen Rädern waren blaue Luftballons mit weißen Friedenstauben angebracht. „Frieden ist der Weg!“, das Zitat von Mahatma Gandhi steht auf einem großen Schild, was am Gepäckträger eines Friedensfahrers angebracht ist. Von Lehnitz aus machten sich die gut 30 Friedensbewegten auf den Weg zum Bahnhof Oranienburg, wo die Landtagsabgeordnete Gerrit Große in einer kurzen Ansprache auf die Rolle der Stadt Oranienburg und des Bahnhofs im Zweiten Weltkrieg einging. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz nutzten drei Geflüchtete die Chance und sprachen zu den Anwesenden. Neben ganz viel Dank an Deutschland für die Aufnahme und den Schutz vor Verfolgung war es dem Syrischen Geflüchteten, Issam Ahmad Kattabeh, ein Anliegen den TeilnehmerInnen zu verdeutlichen, dass er vor Krieg in seinem Heimatland geflohen ist. Weiter sagte er, „Wenn der Krieg zu Ende ist, werden wir wieder in die Heimat gehen.“ Flucht und Vertreibung hat Ursachen, dass machte Stefanie Rose, Kreisvorsitzende der LINKEN Oberhavel, in ihrer Rede auf dem Schlossplatz deutlich. Deutschland verdient an diesen Kriegen! "Allein aus dem Export von Waffen und Kriegsgerät verdienten deutsche Unternehmen 6,5 Milliarden Euro im letzten Jahr.", so Rose. Als weitere Ursache nennt Rose den unfairen Handel der westlichen Welt mit Afrika.