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DIE LINKE fordert: neue Schulen für Oberhavel!

(c)Enrico Geißler

In Vorbereitung des Sonderbildungsausschusses hat sich die Kreistagfraktion der Linken Oberhavel gemeinsam mit den Fraktionen der Städte und Gemeinden zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplan verständigt. „Eine zeitgemäße Schulentwicklungsplanung verlangt eine realistische und fortschrittliche Datenauswertung. Die Bevölkerungsprognosen der Städte und Gemeinden müssen dringend miteinbezogen werden. Dies ist ausschlaggebend für eine realistische und progressive Schulentwicklung in unserem Kreis“, so Ursel Degner, Kreisvorsitzende der Linken Oberhavel und Mitglied im Bildungsausschuss des Landkreises. Der Kreis müsse sich aktiv für die Etablierung von Schulzentren mit Filialstellen in kleineren Gemeinden einsetzen. Schulen sind für die meisten jungen Menschen grundsätzlich ein Lebensmittelpunkt. Die Corona-Pandemie zeigt eindrücklich, wie wichtig die soziale Interkation unter Gleichaltrigen ist. Schule leistet hier einen enorm wichtigen Beitrag. „Die Schullandschaft muss daher so entwickelt werden, dass junge Menschen immer die Möglichkeit haben, am sozialen Leben auch nach der Schule teilnehmen zu können. Hierfür sind einige wenige weiterführende Schulen mit teils schlechter Anbindung nicht optimal geeignet“ erklärt Ursel Degner.

 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt daher für die Linksfraktion im Ausbau und der Verbesserung der Schülerbeförderung. Insbesondere im Norden unseres Landkreises haben Schülerinnen und Schüler teils enorme Fahrtzeiten.

„Wir müssen die Entwicklung des Nordens unseres Landkreises aktiv voran treiben. Dazu gehört es, dass wir die Forderungen und Bitten der Fürstenberger Vertreterinnen und Vertreter unterstützen und eine Wiedereröffnung einer weiterführenden Schule in Fürstenberg ermöglichen“ führt Elke Bär, Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag aus. Auch eine weiterführende Schule in Oberkrämer wird von der Oberhaveler Linken befürwortet und unterstützt. „Wir müssen mehr Schulen bauen. Oberhavel hat es nicht nötig eine 2-Klassen-Bildungspolitik zwischen Nordkreis und Speckgürtel zu etablieren.“ So Elke Bär weiterhin.

Die LINKE fordert daher eine schülerorientierte Schulgestaltung, die vorausschauend die Bevölkerungstwicklungen der kommenden Jahre miteinbezieht. Eine progressive Schulentwicklung ist Grundlage für exzellente Schulbildung für unsere Kinder im Kreis - ohne überfüllte Klassen, unzumutbaren Fahrtwegen und schlechteren Bildungschancen aufgrund des Wohnorts.


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